Tanja Blixen, Afrika - dunkel lockende Welt (bekannter unter "Jenseits von Afrika")
praxistauglich, traditionsverpflichtet, weidgerecht - walte Wodan!
Jagen und gejagt werden sind natürliche Lebensprozesse. Der Mensch ist Teil der Nahrungskette.
Sein Jagen ist dennoch eingebunden sowohl in Traditionen als auch in kurzfristige politisch-kulturelle Ansichten und Entwicklungen. Das kann man z.B. am unten dargestellten Klau des heidnischen Wiener Hundesegens oder eben an den leidigen Instrumentalisierungen bei Zeitgenossen sehen.
Jagd ist Lust.
Wer eine Leidenschaft hat, möchte sich gern darüber austauschen. Dazu ist die Seite gedacht.
Stand 7/11
Der "Wiener Hundesegen" ist eine der ersten Überlieferungen aus dem deutschsprachigen Raum. Es ist ein Jägerspruch aus vorchristlicher Zeit. Ihm wurde bei der Christianisierung "Christ" anstelle von "Wodan" eingesetzt. Dieser Jägerspruch ist also mindestens 2000 Jahre alt und versinnbildlicht den Wissens- und Erfahrungsschatz von zig Generationen unserer Vorfahren. Ein wenig mehr Ehrfurcht demgegenüber stünde unserer Generation gut zu Gesicht. Deshalb hier an dieser Stelle.
[(Worte in Klammern) ersetzten später "Wodan" bzw. wurden eingefügt]
Wodan wurde geboren - eher als Wolf oder Dieb. Wodan - der werde walten [beschützen] heute die Hunde, die Hündinnen, dass ihnen weder Wolf noch Wölfin - ihnen schaden werden nicht mögen, so sie auch gelaufen - des Waldes oder des Wegs oder der Heide der bringe mir sie heute - alle her heim gesund
* Nein, ich sehe keinen Widerspruch zwischen einer notwendigen und einer lustvollen Tätigkeit.